Digitalkameras
Wer sich für eine Digitalkamera entscheidet, kauft damit den meistverkauften Elektronik-Artikeln. Aber gerade deswegen gilt es bestimmte Prioritäten zu setzen und auf bestimmte Anforderungen zu achten.
Zuerst steht die Bildqualität im Vordergrund. Legt der Nutzer großen Wert auf qualitative Bilder, ist die Qualität der Aufnahmen ein sehr wichtiges Kriterium. Die Schärfe der Bilder, die Detailgenauigkeit und die Originaltreue der Farben entscheiden deutlich über den Kauf und die Kaufempfehlung einer Digitalkamera. Damit die gewünschte Bildqualität erreicht wird, müssen das Objektiv, der Aufnahmesensor und die elektronische Bildverarbeitung in harmonischer Kooperation miteinander zusammentreten. Bei der Bildqualität ist nicht allein die Anzahl der Megapixel entscheidend, auch wenn Hersteller und Elektromarkt zumeist etwas anderes behaupten.
Eine weitere Komponente beim Kauf von Digitalkameras ist der Zoomfaktor. Dieser Faktor entscheidet darüber, ob die Motive bei der Aufnahme größer oder kleiner ausfallen, obwohl sich der Fotograf mit seinem Objektiv nicht von der Stelle bewegt. Befindet sich dieser beispielsweise sehr nah am Objekt, kann er dennoch mittels eines Objektivs mit einem guten Weitwinkelwert (geringer als 30 mm Brennweite) ein Bild erstellen, welches einen großen Ausschnitt darstellt. Ist dagegen der Telewert hoch (ab 100 mm) kann ein Motiv, welches sich weit entfernt befindet, dennoch groß und klar aufgenommen werden. Die üblichen Alltagsbilder benötigen eher einen guten Weitwinkelwert, als einen hohen Zoomfaktor.
Der nächste Orientierungswert ist die Größe. Je größer das Gerät, desto schwerer wird das Gerät auf Dauer, allerdings liegt genau ein solches Gerät ruhiger und damit professioneller in der Hand. Der Nutzer hat dementsprechend die richtige Wahl und Entscheidung zu treffen.
Des Weiteren sollte auch darauf geachtet werden, welches Motivprogramm die Digitalkamera benutzt. Innerhalb der Motivprogramme kann der Nutzer beispielsweise umstellen zwischen den Programmvariationen Landschaft, Porträt, Sport oder andere Variationen. Sobald ein Programm ausgesucht wurde, stellt die Kamera selber den Idealzustand der Belichtung ein.
Dennoch kann der Nutzer auch etliche manuelle Einstellungen vornehmen. Bietet eine Digitalkamera diese Einstellungen an, so können zumeist die Bildschärfe, die Blende, die Belichtungszeit und den notwendigen Weißabgleich einstellen. Zusätzlich zu den manuellen Einstellungsmöglichkeiten, bieten etliche Kameras auch halbautomatische Einstellungsmöglichkeiten, beispielsweise im Bereich der Belichtung.
Der Käufer sollte auch auf den angebotenen Sucher achten. Gerade der Vorteil der Digitalkameras, der digitale Kontrollbildschirm, ist bei starker, unvorteilhafter Sonneneinstrahlung (z.B. am Strand oder im Schnee) kaum wie vorgesehen zu nutzen. In diesem Fall bleibt dem Nutzer nur noch der typische optische Sucher.
Eine wichtige technische Errungenschaft ist die Fähigkeit einer Digitalkamera, eine nutzerfreundliche Auslöseverzögerung anzubieten. Das bedeutet, mit dem Nutzen des Auslösers sollte die Digitalkamera umgehend auch ein Foto erstellen. Darüber entscheidet die sogenannte Auslöseverzögerung. Je geringer diese Zeit ist, desto schneller wird ein Foto erstellt.
Ferner sollte der Nutzer auch auf den Stoß- und Wasserschutz achten, auf den Kontrollmonitor, den Bildstabilisator und auf die Stromversorgung.














