Kaminöfen
Es gibt viele gute Gründe für die Anschaffung eines Kaminofens: Das Spiel mit dem lodernden Feuer schafft eine behagliche Atmosphäre, ein angenehmes Raumklima und das Heizen mit Holz beruhigt das Umweltgewissen. Die Strahlwärme schmeichelt der Haut, der Duft des harzigen Holzes kitzelt in der Nase und die prasselnden, sprühenden Funken elektrisieren die Sinne. Auch Rechnen tut es sich auf jeden Fall, denn gute Kaminnöfen machen viele Jahre Freude und sind nahezu wartungsfrei. Wenn die Ofenwärme richtig verteilt wird, kann im härtesten Winter die ganze Wohnung mit 6 oder 10kw geheizt werden, und zwar ohne Gas oder Öl.
Welche Kriterien sollten bei der Auswahl eines Kaminofens beachtet werden?
Kaminöfen kommen heutzutage aus vielen Ländern: Italien, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich etc. Kaminöfen aus Deutschland sind deutsche Wertarbeit, denn diese entsprechen der deutschen Industrienorm. Was das Design und den Geschmack angeht, darüber lässt sich streiten. Bei dem vielfältigen Spektrum der Modelle findet jeder etwas.
Wie funktioniert der Kaminofen?
Im Prinzip sind alle Kaminöfen gleich: Die Verbrennung erfolgt im Brennraum, der mit keramischem Kunststoff oder Schamottesteinen ausgekleidet ist. Durch einen Rüttelrost lässt sich die Asche in eine Aschenlade entfernen, die Tür und der Fußboden vor dem Kaminofen werden durch einen “Holzfang” vor umfallendes, brennendes Holz geschützt. Die Kaminofentür ermöglicht die Zufuhr des Brennmaterials sowie die Manipulation der Verbrennung. Ein feuerfestes Glas in der Tür ermöglicht das Beobachten des Feuers und das nach außen Dringen der Wärmestrahlung. Die doppelwandig ausgebildete Brennkammer erzeugt Warmluft, welche in den Wohnraum durch Öffnungen entweicht.
Brenntemperatur und Wirkungsgrad
Es ist wichtig, dass die Verbrennung heiß abläuft. Eine hohe Brenntemperatur erfordert, dass die Verbrennungsluft auf die brennbaren Gase sehr heiß trifft, welche dann fast vollständig und schadstoffarm verbrennen. Der Wirkungsgrad ist nun höher als 70 Prozent. Zudem ist neben der ausgefeilten Brenntechnik ebenso die richtige Bedienung unentbehrlich, denn das Holz muss unbedingt trocken sein und die Holzmenge muss dabei auf den Kaminofenraum abgestimmt sein, das heißt es sollte nicht zu wenig und nicht zu viel verwendet werden.












