Programmierer und Social Media
Heutzutage beteiligen sich alle Berufsgruppen am Online-Leben. Webdesigner, Programmierer, Übersetzer aber auch Handwerker oder sogar Gemüseverkäufer haben entweder eigene Webseiten oder nutzen das Internet für geschäftliche oder private Zwecken. Die rapide Entwicklung des Social-Media-Sektors hat auch die Art und Weise jedes Online-Besuchs verändert. Laut einer neuen Studie verbringen die Amerikaner den größten Teil der „Internetzeit“ auf Facebook – der führenden Social-Media-Seite, die keinem vorgestellt werden muss.
Programmierer zählen zu einer Gruppe, die sehr viel Zeit am Rechner und im Internet verbringt. Die meisten sind auch auf den Social-Media-Seiten aktiv, weil sie up-to-date bleiben wollen und auch müssen. Viele Events, Fachtreffen und Webinare werden nur über Facebook & Co. bekannt gegeben. Ein Profil auf solchen Seiten kann als eine virtuelle Visitenkarte dienen. Das kostet oft keinen Cent und kann dem Nutzer viel positives bringen. Man kann thematische Gruppen beitreten und mit anderen Fachleuten diskutieren und Erfahrungen austauschen.
Neben Facebook bietet sich nicht nur für Programmierer, sondern für alle Berufsgruppen die Webseite XING an. Dort findet jeder etwas für sich. Auch bestimmte Spezialisten, wie zum Beispiel C Programmierer werden dort findig. Je nach Bedarf kann man verschiedenen Gruppen beitreten. Sehr oft findet man auch einen Auftrag, da viele Unternehmen auf diesem Wege neue Mitarbeiter suchen. Manchmal lohnt es sich sogar die Premium-Mitgliedschaft abzuschließen, da diese dem Nutzer viel mehr Optionen lässt.
Den Traumstart von anfänglich 20 Millionen Nutzern wie bei Google+ hätten sich die anderen socialen Netzwerke ebenfalls gewünscht. Google glaubt die Privatsphäre seiner Nutzer mehr als die Konkurrenz zu schützen. Das trifft bei vielen auf Zustimmung, da die meisten wollen nicht der ganzen Welt sagen möchten, was sie gerade machen. Laut vieler Vorurteile sind Programmierer einsame Freaks, die meiste Zeit zu Hause verbringen. Das stimmt meist sicher nicht, aber spricht für den Schutz der Privatsphäre.
Social-Media-Seiten ermöglichen den Internetnutzern eine moderne Art der Kommunikation und Jobsuche. Wir sind viel mehr „social“ als vor fünf oder zehn Jahren.









